Hafen

Der Gernsheimer Hafen

Die südhessische Industrie- und Wirtschaftsregion benötigt einen leistungsfähigen, trimodalen Hafen für den Umschlag und die Verbringung ihrer Güter und Stoffe aller Art. Hessens einziger Hafen am Rhein, mit seinem

angegliederten Container-Umschlagsterminal, vernetzt optimal die Verkehrsträger – Wasser – Schiene – Straße. Dadurch verfügt Gernsheim über einen wichtigen Standortvorteil, den es den neuen Anforderungen entsprechend, auszubauen gilt. Der Ausbau und die Ertüchtigung erfolgte stufenweise. Der Komplettausbau des Hafenbeckens
II war am 31.03.2015 fertiggestellt. Im nächsten Schritt wird das Containerterminal für kombinierte Verkehre ausgebaut. Über etwa 7,5 ha Fläche. Zwei weitere Baugrundstücke in der Größenordnung von etwa 3,5 ha und 5,6 ha sollen in den kommenden Jahren in der Verlängerung der Emanuel-Merck-Straße angeboten werden. In diesem Zuge wurde am 07.04.2015 mit dem Neubau einer durchgehenden Hochspundwand auf der Ostseite Hafenbecken I
mit ca. 460 lfm begonnen. Es folgte im Zuge der Realisierung des Gesamtprojektes des Hafenausbaus folgende weitere Teilprojekte:

1. Einbau der neuen Bahn- und Kran-Schienenanlage

2. Montage der neuen Containerkranbrücke

3. Errichtung des Gefahrgut-Lagerbeckens mit Löschwasser- und Leckage-Rückhaltebecken, ausgestattet mit folgenden Sicherheitseinrichtungen:
a) selbständige Branderkennungseinrichtung
b) automatische Schaumlöschanlage
c) Herstellung und Ausbildung der Umschlagsfl
ächen im Bereich westlich und
östlich des Gefahrgutlagers. Die Abdichtung
verhindert im Havariefall das Eindringen
von eventuell wassergefährdenden
Stoff en in den Untergrund.

4. neue Lager-/Umschlags- und Fahrflächen

5. neue Zufahrt/Gate

6. neue Entwässerungsanlagen, Niederschlagswasserbeseitigung

7. neue Stromversorgung

8. neue Beleuchtungsanlagen für das gesamte Hafengebiet

9. Einfriedung des Hafenareals

Der Hafenausbau wurde zum 30.06.2020 fertiggestellt und lief bis Ende des Jahres 2020 noch im Probebetrieb. Die Gesamtinvestition beträgt ca. 50 Mio EUR. Durch die regionale Bedeutung des Hafens wurde der Ausbau des Container-Terminals, auf Grundlage der Richtlinie „Kombinierter Verkehr“, mit ca. 30 Mio. EUR aus Bundesmitteln gefördert.

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