Lebensmittel und leicht verderbliche Waren im Reisegewerbe versteigern
Leistungsbeschreibung
Wenn Sie gewerbsmäßig Waren versteigern möchten, brauchen Sie in der Regel eine sogenannte Versteigerererlaubnis. Diese ist an besondere Anforderungen geknüpft.
Wenn es sich bei den zu versteigernden Produkten um Lebensmittel und andere leicht verderbliche Waren handelt und Sie diese im Reisegewerbe versteigern möchten, können Sie eine Ausnahme beantragen.
Leicht verderbliche Waren verlieren schnell an Qualität. Dazu gehören zum Beispiel:
- frisches Obst
- Gemüse
- Fisch und Fleisch
- Milchprodukte
- Blumen und Pflanzen
Wenn Lebensmittel und Waren ohne die Versteigerung verderben oder an Qualität verlieren würden, kann Ihnen die zuständige Behörde eine Ausnahme von der Versteigerererlaubnis erteilen.
Um verderbliche Produkte im Reisegewerbe zu versteigern, benötigen Sie eine Reisegewerbekarte. Damit dürfen Sie außerhalb Ihrer Niederlassung gewerblich tätig werden.
Zuständige Stelle
Zuständige Behörde ist der Gemeindevorstand am Ort der Gewerbeausübung.
Voraussetzungen
- Sie besitzen eine gültige Reisegewerbekarte.
Welche Unterlagen werden benötigt?
- formloser Antrag auf Zulassung einer Ausnahme zum Versteigern verderblicher Waren im Reisegewerbe
- Personaldokument in Kopie, zum Beispiel Personalausweis
- gültige Reisegewerbekarte
Welche Gebühren fallen an?
Bei Ablehnung des Antrags wird eine Gebühr in Höhe von 75 % der errechneten Kosten erhoben.
Bei Rücknahme eines gestellten Antrags kann die Gebühr bis zu 50% der errechneten Kosten betragen.
Die Amtshandlung kann von der Zahlung eines angemessenen Vorschusses abhängig gemacht werden. In diesem Fall erhalten Sie nach Stellung des Antrags eine entsprechende Zahlungsaufforderung. Es wird darauf hingewiesen, dass mit der Bearbeitung Ihres Antrags ggf. erst nach Eingang der etwaigen Vorschusszahlung begonnen werden wird.
Vorkasse: Neinhttps://www.rv.hessenrecht.hessen.de/bshe/document/jlr-MWVLVwKostOHE2013V27Anlage-2Die tatsächliche Höhe richtet sich nach dem Zeitaufwand (Ziffer 222234)Rechtsgrundlage
Rechtsbehelf
- Widerspruch
- Verwaltungsgerichtliche Klage
Kurztext
- wer gewerbsmäßig Waren versteigert, braucht die sogenannte Versteigerererlaubnis
- diese ist an besondere Bedingungen geknüpft
- wenn Lebensmittel oder andere leicht verderbliche Waren im Reisegewerbe versteigert werden, ist Ausnahme von der Versteigerererlaubnis möglich
- leicht verderbliche Waren verlieren schnell an Qualität, zum Beispiel:
- frisches Obst
- Gemüse
- Fisch und Fleisch
- Milchprodukte
- Blumen und Pflanzen
- Lebensmittel und Waren können mit Ausnahmegenehmigung versteigert werden, wenn sie ohne Versteigerung verderben würden
- im Reisegewerbe ist Reisegewerbekarte Voraussetzung
Herausgebende Stelle
Weiterleitungsdienst: Deep-Link zum Ursprungsportal- Lebensmittel und leicht verderbliche Waren im Reisegewerbe versteigern in Hessen
Anzeige der Leistung im Ursprungsportal
- Lebensmittel und leicht verderbliche Waren im Reisegewerbe versteigern in Hessen
Typisierung
2/3Status Bibliothekseintrag
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