Sehenswürdigkeiten als Stadtrundgang

Der Rundgang durch Gernsheim beginnt am Alten Fährhaus in der Rheinstraße direkt an der Rheinfähre. (Google Maps)

Es wurde 1893 erbaut. Vor dem Gebäude befindet sich ein Kristallstein, der anlässlich der Verschwisterung mit Bar-sur-Aube in der Champagne im Jahr 1976 errichtet wurde.

Geradeaus die Rheinstraße entlang Richtung Hauptstraße vor der Kreuzung zur Hafenstraße befindet sich der Europagarten. (Google Maps) Hier gibt es die Berlinsäule. Sie wurde vom Kreis Groß-Gerau auf Grund des Volksaufstands vom 1953 gestiftet. Des Weiteren ist ein Vertriebenendenkmal von 1967 zu sehen.

Weiter geradeaus auf der linken Seite zur Hauptstraße befindet sich die Gaststätte „Zum Karpfen“. In dieser lebte der 1734 geborene Komponist Joseph Schmitt. (Google Maps)Dieses Fachwerkhaus ist die Gründungsstätte des Rheinischen Fischerfests, welches seit 1949 jedes Jahr am ersten Augustwochenende im Gernsheimer Hafengebiet stattfindet.

Nun überqueren Sie die Fußgängerampel und laufen weiter geradeaus in die Magdalenenstraße zum Schöfferplatz. (Google Maps)

Hier fällt als erstes das Peter-Schöffer-Denkmal auf. Es wurde 1836 von Scholl aus Darmstadt errichtet.

Peter Schöffer wurde 1425 in Gernsheim geboren. Er ist als erster Buchverleger und Mitarbeiter Gutenbergs in die Geschichte eingegangen. 1503 verstarb er in Mainz.

Hinter dem Schöfferdenkmal befindet sich das Museum der Schöfferstadt Gernsheim. Es wurde um 1830 als Wasserburg errichtet. Seit 1978 befindet sich in diesem Gebäude das Museum. Hier gibt es immer wechselnde Ausstellungen, die manchmal auch an wichtige Ereignisse der Stadt angepasst sind.

Rechts daneben befindet sich das alte Feuerwehrgerätehaus. 1871 diente es als Feldlazarett, heute jedoch als Feuerwehrmuseum.

Das Haus Trunk in der Magdalenenstraße 71 (Google Maps) besitzt eine Sonnenuhr aus dem 18. Jahrhundert und einen Türsturz von 1711.

Die St. Nepomukstatue, Schutzpatron für die Schiffsleute und Brückenheiliger, auf der anderen Straßenseite wurde 1771 errichtet und hatte zuvor ihren Platz auf der Winkelbachbrücke.

Bitte folgen Sie der Magdalenenstraße in Richtung Innenstadt.

Die Innenstadt mit Fußgängerzone wurde 1986 neu gestaltet.

Sie erreichen die katholische Kirche St. Maria Magdalena (Google Maps) und links daneben das katholische Pfarrhaus. Die katholische Kirche wurde 1750/53 im barocken Stil von Val. Thomann aus Mainz erbaut. 1945 wurde sie im Krieg zerstört und 1948–1951 wieder aufgebaut. Der Hochaltar wurde um 1780 von Johann Diettmann aus Gernsheim für Bürstadt errichtet. Erst 1953 wurde er für Gernsheim erworben.

Das St. Josef Denkmal (vor der Kirche) wurde 1751 im Rokoko Stil zu Ehren des Stadtpatrons errichtet.

Bitte biegen Sie rechts neben der katholischen Kirche in die Schulstraße ein. Sie laufen nun an der Peter-Schöffer-Grundschule und der Alten Realschule (Google Maps) vorbei und gelangen in den Rosengarten.

Links hinter der Alten Realschule ist der Brentanobrunnen von 1749 zu bewundern. Er wurde aus einem Römerstein aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. gefertigt. (Google Maps)

Weiterhin befinden sich hier Grenzsteine aus der Gemarkung mit verschiedenen Landeswappen aus dem 17. Jahrhundert.

Laufen Sie nun über den Parkplatz und folgen Sie ihm in linker Richtung. Überqueren Sie die Kirchstraße.

Auf dem Platz direkt vor Ihnen steht die Pestsäule von 1676 als Denkmal für die Verstorbenen.

Biegen Sie jetzt hinter dem Platz links in die Stadthausstraße ein.

In der Stadthausstraße befindet sich das älteste Gebäude von Gernsheim. Es wurde 1701 als erstes Haus nach dem Franzosenbrand von 1689 (Pfälzer Erbfolgekrieg) errichtet. In diesem Fachwerkhaus befindet sich heute die Gaststätte "Il Gufo". (Google Maps)

Folgen Sie nun weiter der Stadthausstraße bis Sie das Stadthaus erreichen.

Das Stadthaus wurde 1839 im klassizistischen Stil mit dorischen Säulen (am Haupteingang) erbaut. Weiterhin gibt es hier das Gernsheimer Stadtwappen mit Mauerkrone und Mainzerrad zu sehen.

Folgen Sie in rechter Richtung der Innenstadt am Eiscafé vorbei bis Sie die Innenstadt verlassen. Sie schauen nun direkt auf die Stadthalle. Sie wurde 1996 errichtet und bietet Platz für 400 - 565 Besucher.
(Google Maps)

Direkt davor ist der Eulenbrunnen zu sehen. Er wurde 1975 vom Bildhauer Uhl aus Frankfurt gemeißelt und besteht aus Basaltlavasteinen. (Google Maps)

Die Eule ist als nachtaktiver Vogel das Wahrzeichen und Fastnachtssymbol der Gernsheimer.

Folgen Sie links ein kurzes Stück der Wallstraße / Magdalenenstraße. Links neben der Stadthalle befindet sich die Trauerhalle (1966/ 1967) und der Gernsheimer Friedhof.

Er wurde 1676 nach der Pest angelegt. Hier befinden sich viele imposante Grabmäler, die um 1900 errichtet wurden. Der älteste Grabstein ist von 1725. Unter Anderem enthält der Friedhof ein Soldatengrab von 1870/1871. Vor allem die Nordwand (links vom Haupteingang) enthält besondere Gräber, die zum Beispiel im Historismus und Jugendstil erbaut wurden. 50 Grabsteine befinden sich in der Denkmalliste.

Das Gefallenenehrenmal befindet sich im neuen Teil des Friedhofs und soll an die gefallenen Soldaten aus dem 1. und 2. Weltkrieg erinnern. Es wurde 1922 erbaut.

In der Mitte des Friedhofs befindet sich die St. Michaeliskapelle.

Sie wurde 1862 im neugotischen Stil errichtet. An der Ostwand befindet sich das Brentanokreuz von 1755. Der Altar stammt ursprünglich aus Maria Einsiedel und ist von 1875. Da er im gleichen Stil gebaut wurde, passte er perfekt in diese Kapelle. (Google Maps)

Nachdem Sie den Friedhof besichtigt haben, folgen Sie rechts der Wallstraße / Magdalenenstraße.

An der nächsten Kreuzung können Sie bereits die evangelische Kirche sehen.

Sie wurde 1899/1900 im neuromanischen Stil erbaut. 1945 wurde sie im Krieg zerstört und 1949/1950 wieder aufgebaut. Im Chorfenster in der Mitte der Kirche ist die Lutherrose dargestellt. (Google Maps)

Biegen Sie in die Zwingenberger Straße ein und folgen Sie dieser bis Sie den Bahnhof erreichen. Hier biegen Sie links ab. Am Ende der Straße können Sie auf der rechten Seite das alte Bahnhofgebäude sehen. Folgen Sie der Linksbiegung in die Schillerstraße. Diese laufen Sie geradeaus bis zur Kreuzung Riedstraße.

Hier befindet sich auf der rechten Seite der Schillerplatz mit der Schillerschule.

Der Schillerplatz war im 19. Jahrhundert der Zentralplatz der Neustadt. Die Schillerschule wurde 1911 im Jugendstil errichtet. Sie diente früher als Gymnasium, ist heute jedoch eine Schule für lernbehinderte Kinder.
(Goggle Maps)

Biegen Sie nun links in die Riedstraße ein.

Auf der rechten Seite steht das Alte E-Werk (Hausnummer 28). Es wurde 1905, ebenfalls im Jugendstil, errichtet. 1950 wurde es stillgelegt und dient seit 1998 als Atelier des Künstlers Mario Derra.
(Google Maps)

Sie laufen weiterhin die Riedstraße entlang auf das Stadthaus zu bis Sie den Stadthausplatz erreichen.

Hier ist der Rundgang durch Gernsheim mit seinen Sehenswürdigkeiten beendet. Wir hoffen. es hat Ihnen Spaß gemacht.

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