Amtliche
Bekanntmachung der Schöfferstadt Gernsheim
Pressemitteilung Nr. :
2012-019
Veröffentlichungsdatum : 01.02.2012 +
08.02.2012
Kurzbeschreibung :
Energieberatung
Verfasser :
pet
Energieberatung
der Verbraucherzentrale im Haus Krone am 15.02.2012
Solarstrom: Eigenverbrauch wird attraktiver
Verbraucherzentrale Hessen
informiert zu niedrigeren Vergütungssätzen seit Januar 2012
Hausbesitzer mit einer Photovoltaikanlage auf dem
Dach haben die Wahl: Sie können den erzeugten Strom ins Netz einspeisen
– oder ihn zumindest teilweise selbst verbrauchen. „Bislang brachte
der Eigenverbrauch nur geringe finanzielle Vorteile. Doch sinkende
Vergütungssätze einerseits und steigende Strompreise andererseits
lassen diese Option immer attraktiver werden“, erklärt Anika Sauer von der Verbraucherzentrale Hessen.
Sowohl wer Strom aus
Sonnenenergie ins Netz einspeist, als auch wer ihn selbst nutzt, erhält
eine garantierte Vergütung. So sieht es das Erneuerbare-Energien-Gesetz
(EEG) vor. Die Vergütungssätze sinken jedoch nach dem Willen des
Gesetzgebers von Jahr zu Jahr, auch da die Preise für Photovoltaikanlagen
zuletzt rapide gesunken sind. Wer 2012 eine typische Anlage mit einer
Spitzenleistung von bis zu 30 Kilowatt neu auf dem Hausdach installiert,
erhält vom Netzbetreiber nunmehr 24,43 Cent pro Kilowattstunde Strom, die
ins Stromnetz fließt. Für den Eigenverbrauch gilt seit dem
Jahreswechsel: abhängig vom prozentualem Anteil des Eigenverbrauchs zahlt
der Netzbetreiber 8,05 oder 12,43 Cent je selbst verbrauchter Kilowattstunde an
den Besitzer der Anlage. Die höhere Vergütung gibt es, wenn mehr als
30% des selbst erzeugten Stroms selbst verbraucht wird.
Steigende
Strompreise sprechen für Eigenverbrauch
Die dritte
Variable in der Rechnung ist der Verbrauchspreis des regulär von einem
Energieversorger bezogenen Stroms, sollte der Bedarf im eigenen Haushalt nicht
komplett durch die eigene Photovoltaikanlage gedeckt werden. Denn auch bei
günstigen Stromanbietern kostet die Kilowattstunde mittlerweile mehr als
20 Cent, so dass der Gewinn durch das Einspeisen des selbst erzeugten Stroms
zusehends dahin schmilzt. „Falls Vergütungssatz und Strompreis
gleich hoch sind, kann die Netzeinspeisung sogar zum Verlustgeschäft
werden“, gibt Anika Sauer zu bedenken. Gute
Gründe also, mit dem selbst erzeugten Strom den eigenen Haushalt zu
versorgen.
Nähere Informationen zum Thema Photovoltaik und zum Erneuerbare-Energien-Gesetz bietet die Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen.
Herr Dipl. Architekt Dieter
Schneider bietet die persönliche Energieberatung der Verbraucherzentrale
Hessen am 15.02.2012, von 15 bis 18 Uhr,
im 1. OG der Magdalenenstraße 37 (Haus Krone),
64579 Gernsheim, an. Die Beratung wird gefördert durch das
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und kostet daher nur 5
Euro. Eine vorherige Terminvereinbarung
bei der Liegenschaftsverwaltung der Schöfferstadt
Gernsheim, Herr Petendra oder Herr Trommershäuser (Tel. 06258 / 108-163
oder -166), e-mail: stadtverwaltung@gernsheim.de
oder per Fax: 06258/3027 ist erforderlich.
Magistrat der Schöfferstadt Gernsheim
Burger, Bürgermeister